Reglement GT4 Sprint Series

Teil 1: Allgemeines

Organisation

Veranstalter

Veranstalter der KB-Motorsport GT4 Sprint Series ist KB-Motorsport vertreten durch Dean Kring und Kris Behm.

Serienformat

In der KB-Motorsport GT4 Sprint Series werden pro Liga

10 Rennen à 60 Minuten

gefahren.

Teilnehmer

    1. Als Teilnehmer in der GT4 Sprint-Series sind nur einzelne Fahrer zugelassen.
    2. Es werden maximal 30 Teilnehmer zugelassen.
    3. Die Serie wird nicht ausgetragen, wenn weniger als 10 Einschreibungen vorhanden sind

Offizielle Rennleitung (sofern eingesetzt)

Werden vor der Saison oder vor der jeweiligen  Veranstaltung benannt und vorgestellt.

Rahmenbedingungen 

Verwendete Simulation

Als Simulation wird die Simulation Assetto Corsa Competizione (ACC) von Kunos Simulazioni und 505 Games verwendet.

Vorausgesetzt werden alle veröffentlichten DLCs zum Start der Serie.

Verwendete Plattform

Als Simulationsplattform wird der Personal Computer (PC) verwendet. Konsolen (XBox, Playstation) werden nicht zugelassen.

Verantwortlichkeit, Änderungen der Ausschreibung, Absage der Veranstaltung

    1. Die Teilnehmer (Fahrer) nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil.
    2. KB-Motorsport behält sich das Recht vor, eine Veranstaltung der Serie oder die Wettbewerbsserie zu verschieben oder abzusagen, wenn es die Situation erfordert.

Teil 2: Durchführung   

Einschreibung zur Veranstaltung/Veranstaltungsreihe

Nennung

Die Nennung/Einschreibung zur KB-Motorsport GT4 Sprint Series erfolgt über sim-events.eu

Nenngeld

An der KB-Motorsport GT4 Sprint Series ist ohne Zahlung von Nenngeld teilnehmbar.

Fahrzeug & Startnummern

Die Teilnehmer wählen bei der Einschreibung ein Fahrzeug und eine Startnummer welche sie über die gesamte Saison behalten und eindeutig identifiziert. Diese kann nicht im Nachhinein geändert werden.

Fahrzeugdesign

Es werden nur eigene mit dem Ingame-Editor erstellte Designs zugelassen.

Durchführung der Veranstaltung

Allgemein

Alle Sessions können zu jeder Tageszeit und zu jeder Witterung stattfinden. Die Verhältnisse werden vorher nicht bekannt geben und werden pro Renntag zufällig durch die Simulation bestimmt.

Fahrerbesprechung

Die Fahrerbesprechung ist obligatorisch und wird genutzt um auf die Strecken und Rennspezifika hinzuweisen, Regeln erneut hervorzuheben und alle nochmals auf das Rennen vorzubereiten.

Training

Das freie Training wird dazu genutzt um sich an die Begebenheiten der Strecke, der Temperatur, das Wetter und die Fahrbahnbeschaffenheiten zu gewöhnen.

Qualifikation

Die Qualifikation wird zur Ermittlung der Startreihenfolge genutzt. Die schnellste Rundenzeit zählt.

Start

Der Start erfolgt rollend und in Zweierreihen als Indystart (Double-File) nach erfolgreichem absolvieren einer kompletten Einführungsrunde.

Voice-Chat

Zu jeder Zeit der Veranstaltung haben die Teilnehmer im Voice-Chat zu sein. Während der Qualifikation und des Rennens ist das Mikrofon stumm zu schalten oder Push-To-Talk zu verwenden.

Kopfhörer stumm schalten ist untersagt, da bei eingesetzter Rennleitung diese über diesen Weg mit den Fahrern kommuniziert.

Verbote

Alles was durch dieses Reglement nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten. Alles was die Simulation als Fehlverhalten ahndet wird auch nicht korrigiert und ist bindend.

Strafen

Strafen werden auf zwei Arten ausgesprochen:

  1. durch die Simulation selbst (z.b. bei Track-Cuts)
  2. durch die eingesetzte Rennleitung.

Strafen werden auf Basis des Strafenkatalogs verhängt.

Wertung

Wertungsmodus

Die Wertung erfolgt gemäß Punkteformel

 

Das Ergebnis mit den wenigsten Punkten aus allen gefahrenen Rennen geht nicht in die Gesamtwertung ein.

Punktgleichheit

Besteht bei der Gesamtwertung eine Punktgleichheit zwischen mehreren Fahrern, entscheidet die    Anzahl der Ersten, der zweiten, der dritten und folgenden Plätze der einzelnen Wertungsläufe.

Disconnects

Disconnects können jedem passieren.

Nach Disconnects die während des Trainings und der Qualifikation stattfinden kann bedenkenlos wieder beigetreten werden und die Veranstaltung fortgeführt werden.

Disconnects die beim Rennen auftreten führen zum Rennausschluss. Es kann wieder dem Rennen wieder beigetreten werden, aber es darf nicht mehr weitergefahren werden.

Kommt es zu einem Massendisconnect bei dem mindestens ⅓ des Teilnehmerfeldes die Verbindung verlieren, kann der Server neu gestartet werden und die Veranstaltung mit Verkürzung erneut beginnend bei der  Qualifikation durchgeführt werden.

ESC (Escape)

Während des Trainings ist das Verlassen der Strecke in die Box jederzeit mit der ESC-Taste gestattet solange man keinen anderen Teilnehmer behindert.

Das Fahrzeug ist so von der Strecke zu fahren, dass es nicht im Weg steht und gefahrlos angehalten werden kann.

Im Qualifying hat sich jedes Fahrzeug regulär aus eigener Kraft an die Box zu bewegen und bis an seinen Standplatz zu fahren und erst danach per ESC in die Garage zu wechseln.

Das Verlassen des Rennens mit der ESC-Taste ist unzulässig und wird mit der Disqualifikation geahndet. Das erneute herausfahren aus der Box ist untersagt und wird über den Strafenkatalog geahndet.

Sollte ein Hardware Problem oder eine schwere Behinderung auf der Strecke vorliegen darf in jedem Fall mit ESC das Spiel zur Box verlassen werden.

Protest

Ein Protest kann bis maximal 1 Stunde nach dem Rennen eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt

  1. über den Discord der Serienverwaltung, oder
  2. über ein zur Verfügung gestelltes Online-Formular

Für einen Protest sind die Angabe der Startnummer, der Runde, der Ort und eine Beschreibung des Vorfalls erforderlich.

Teil 3: Technik

Allgemeines

Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten!

Ausrüstung

Es wird ein Personal Computer (PC) mit den Mindestanforderungen an die Simulation und ein Lenkrad sowie Pedale vorgeschrieben, sodass zu jeder Zeit ein sauberes Simulation´s Erlebnis garantiert ist. Dafür ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.

Zusätzlich werden ein Headset mit Mikrofon verpflichtend benötigt.

Fahrzeugsetup & Balance of Performance

Eine Balance of Performance wir durch die Simulation bereits vorgegeben welche jedem Teilnehmer mit jedem Fabrikat ermöglicht vorne mitzufahren. Sollte sich jedoch wider erwarten ein Fabrikat als zu stark herausstellen so wird anhand von Restriktor und/oder Zusatzgewichten eine Chancengleichheit wieder hergestellt.

Die Fahrzeug-Setups sind zu jeder Zeit freigestellt und können bearbeitet werden.

Teil 4: Regeln

Flaggenzeichen

Schwarz-Weiß karierte Flagge

Diese Flagge wird geschwenkt und zeigt das Ende eines Trainings/einer Qualifikation/eines Warm-up oder

des Rennens an.

Schwarze Flagge

Mit dieser Flagge wird dem betreffenden Fahrer angezeigt, dass er in seiner nächsten Runde seine Box anfahren muss.

Ist eine Live-Rennkommission im Einsatz, liegt die Entscheidung über die Verwendung dieser Flagge bei der Rennkommission.

Diese Flagge hat in der Regel eine Disqualifikation zur Folge.

Schwarze Flagge mit einer orangefarbenen Scheibe

Diese Flagge informiert den betreffenden Fahrer, dass sein Fahrzeug ein technisches Problem hat. Er muss unverzüglich innerhalb von 3 Runden seine Box anfahren und das Problem beheben lassen.

Gelbe Flagge

Diese Flagge zeigt eine Gefahr oder ein Hindernis neben oder teilweise auf der Strecke. Die Flagge wird den Fahrern einfach geschwenkt gezeigt. Die Geschwindigkeit ist zu verringern, es besteht Überholverbot, ein Richtungswechsel ist möglich. Ein eventuell begonnener Überholvorgang ist abzubrechen, wenn er nicht vor Erreichen der gelben Flagge abgeschlossen werden kann.

Blaue Flagge

Diese geschwenkt gezeigte Flagge zeigt dem Fahrer an, dass er überholt oder überrundet wird. Sie hat während des Trainings / der Qualifikation / des Warmup und des Rennens unterschiedliche Bedeutungen:

Während des Trainings / der Qualifikation / des Warm-up:

Die Flagge zeigt dem Fahrer an, dass sich ein schnelleres Fahrzeug nähert und dabei ist, den Fahrer zu überholen.

Während des Rennens:

Die Flagge wird einem Fahrzeug gezeigt, das zur Überrundung ansteht. Die Flagge zeigt dem Fahrer an, dass er das nachfolgende Fahrzeug bei der erstbesten Gelegenheit überholen lassen muss. Das heißt nicht, dass dies durch ein abruptes Bremsmanöver passieren muss. Ein einfaches vorbeilassen auf der nächsten Geraden ist ausreichend.

Grüne Flagge

Durch diese Flagge wird angezeigt, dass die Strecke wieder frei ist. Die Flagge kann an dem Streckenabschnitt unmittelbar nach dem Zwischenfall, für den eine oder mehrere gelbe Flaggen gezeigt wurden, geschwenkt gezeigt werden.

Die Flagge wird auch verwendet werden, um den Start zu einer Einführungs-/Formationsrunde oder zu einem Training / zur Qualifikation / zum Warm-up freizugeben.

Verhalten auf der Strecke

Überholen

Das Behindern anderer Fahrzeuge bei Überholmanövern ist verboten. Sobald eine Überlappung zwischen zwei Fahrzeugen, auf einer Geraden und vor einer Bremszone,  gegeben ist, ist die eigene Linie zu halten. Es muss die eigene Linie gehalten werden können. In einem direkten Zweikampf ist ein einmaliges Wechseln der Spur erlaubt.

Überrunden

Steht eine Überrundung an, so trägt grundsätzlich der überholende Fahrer Sorge für ein sauberes Überholmanöver!

Im Zweifel ist die Überrundung abzubrechen. Ein Verlassen der Ideallinie ist nur  gestattet, sofern dies frühzeitig und für den Überrundenden klar erkennbar geschieht.

Bremspunkte

Jeder Fahrer hat die Bremspunkte und das Tempo so zu wählen, dass er das Auffahren auf den Vordermann zu jederzeit verhindern kann. Gerade in der Startphase ist besondere Vorsicht geboten, da sich hier veränderte Bremspunkte ergeben können!

Verlassen der Fahrbahn

Kommt ein Fahrer von der Strecke ab, muss er beim Wiederauffahren sicherstellen, dass niemand behindert wird. Rücksichtsloses Auffahren auf die Strecke wird mit direkter Disqualifikation durch die ggf eingesetzte Rennleitung geahndet.

Defekte

Wenn ein Fahrer aufgrund einer Beschädigung seines Wagens verhältnismäßig langsamer ist als andere Fahrzeuge, sollte das Fahrzeug außerhalb der Ideallinie die Strecke befahren oder die Ideallinie an geeigneter Stelle frei machen, sobald ein

schnelleres Fahrzeug aufschließt.

Qualifikation

In der Einführungsrunde (Outlap) muss Fahrern auf einer schnellen Runde Platz gelassen werden. Gleiches gilt für die Auslaufrunde (Inlap). Die Boxengasse muss so verlassen werden, dass keine Fahrer auf einer schnellen Runde behindert werden.